Veganfreundliche Gastronomie in Basel wächst

Tibits, Hirscheneck… das sind die üblichen Verdächtigen, wenn man sich in Basel auswärts vegan verpflegen will. Beide Restaurants sind bekannt für ihre veganen Speisen, Sandwiches, Desserts/Kuchen und natürlich fehlt auch die Sojamilch nicht für den Kaffee.

Basel-vegan setzt sich seit Beginn des Projekts für ein grösseres Angebot an veganen Verpflegungsmöglichkeiten ein.

Die intensive Recherchearbeit und v.a. der schriftliche und persönliche Kontakt mit geneigten RestaurantbesitzerInnen der letzten Monate trägt nun Früchte.

Wir freuen uns, an dieser Stelle mitteilen zu können, dass die Basler Gastronomie inzwischen einige weitere sehr attraktive Angebote anbietet für VeganerInnen und Personen, die gerne öfter vegan essen möchten.

In der Cantina don Camillo gibt es jeden Tag sowohl Mittags als auch Abends je mindestens eine vegane Option auf der Karte – Abends auch mit Vorspeise & Dessert! Die Cantina don Camillo hat sich gegenüber Basel-vegan positiv gegenüber einer transparenten Kennzeichnung der veganen Speisen geäussert und wird dies künftig auch in der Speisekarte umsetzen. Fast Food gefällig? Kein Problem, im Valentino's Place gibts den Vegi Burger auf Wunsch in einer veganen Ausführung. Auf kulinarische Weltreise gehts im Asica ; das asiatisch-afrikanische Crossover Restaurant verspricht bereits auf der Homepage einige vegane Optionen anbieten zu können.

Eine Übersicht & detailierte Beschreibung über die veganen Verpflegungsoptionen in der Stadt gibt es hier: Veganguide

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Vegan Stammtisch Januar – rückblickende Gedanken

Gestern war es wieder so weit: VeganerInnen und Interessierte aus der Region trafen sich zum gemeinsamen Essen & Quatschen im Restaurant Hirscheneck. Es waren auch wieder einige neue Gesichter dabei, der Stammtisch wächst und gewinnt als Anlauf- und Kontaktstelle an Bedeutung.

Grade aktuell findet via Medien eine kleine Revolution statt: Die Frage, „wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer“, wie sie sich u.a. Karen Duve in ihrem Buch „anständig Essen“ stellt, löst eine Lawine aus. Der Umgang mit nicht-menschlichen Tieren wird breit diskutiert; tierethische Argumente stehen im Zentrum, aber auch ökologische und gesundheitliche Folgen sowie Fragen der globalen Ernährungssicherheit werden dabei beleuchtet und kritisch hinterfragt. Eine vegane Lebensweise gilt zusehends nicht länger als „extrem“, sondern wird zur logischen Konsequenz, wenn Tiere nicht länger als Ware gesehen werden und vegan zu leben wird damit zum erstrebenswerten Ziel.
Für die Tiere. Für die Menschen. Für den Planeten (als „unser Zuhause“, wie wir es kennen).

Viele Menschen, die mit einer anderen (Ess- und Konsum) Kultur aufgewachsen sind, stehen potentiell gleichwohl vor dem Dilemma, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen. Die Einsicht ist da, die Bequemlichkeit aber auch. Und die Angst vor Genussverlust & Verzicht steht nach wie vor auch mit im Raum.
Hier muss ganz aktiv und gezielt Abhilfe geschaffen, Alternativen aufgezeigt werden.

Diskussionen, Anregungen konkrete Tipps und Hilfe beim Umstieg, bei der Umsetzung ganz allgemein fallen sehr viel einfacher, wenn man auf die Erfahrung von anderen zurückgreifen kann. Hier setzt der Stammtisch an. Und wie gestern wieder deutlich wurde, entstehen dabei Ideen und Möglichkeiten, wie man sich gegenseitig unterstützen kann, wie man für sich selber und für andere eine vegane Lebensweise vereinfachen kann. Ganz konkret: Was kann ich essen, woher krieg ichs, wie ersetz ich Eier in Gebäck, wo kann ich Sojamilchcafe trinken, wo gibt es lederfreie Schuhe usw.

Es lohnt sich, an den Stammtisch zu kommen, es lohnt sich, sich Anregungen und Tipps zu holen von Leuten, die schon länger vegan leben, für die das alles bereits längst normal ist. Nicht zu Letzt ist es einfach immer wieder schön, sich für einmal nicht dafür erklären zu müssen, wieso man keine Tiere töten & ausbeuten möchte – eine Frage, denen sich dann doch die meisten immer wieder ausgesetzt sehen im Alltag.

Nutzt diese Chance, nutzt die Vernetzung und die Möglichkeiten, die sich daraus bieten.
Und traut Euch, vorbei zu kommen, nachzufragen – vegan werden und leben ist einfach. Noch einfacher ist es, wenn man dabei Unterstützung erfährt.

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Veranstaltungshinweis: Vortrag zur Theorie der Tierbefreiung

Die Tierrechtsgruppe Zürich organisiert schweizweit eine Vortragsreihe. Am 21. November wird es in diesem Rahmen auch in Basel einen Vortrag geben.

„Theorie um Tierbefreiung: Solidarität mit den quälbaren Körpern – Das Mensch-Tier-Verhältnis in der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule“

Beginn: 15:00
Ort: Gewerkschaftshaus Basel, Rebgasse 1

Details zum Vortrag gibt es hier: http://www.tierrechtsgruppe-zh.ch/?page_id=1149&event_id=61

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