Nachhaltige und faire Ernährung: Initiative im Kanton Basel-Stadt lanciert

Die Initiative von Sentience Politics „Nachhaltige und faire Ernährung“ wurde am 12. Juni 2014 im Kanton Basel-Stadt lanciert. Ab sofort und bis zum 12. Dezember 2015 können nun Unterschriften gesammelt werden. Der Initiativ-Bogen ist HIER als pdf abgelegt.

Ganz oder teilweise ausgefüllte Bögen sofort einsenden an: Sentience Politics, Efringerstrasse 25, 4057 Basel

Übrigens: Wer selber nicht unterschreiben darf, weil sier nicht in Basel-Stadt stimmberechtigt ist, kann trotzdem helfen: Unterschriften sammeln im sozialen Umfeld oder auf der Strasse. Danke, allen, die mithelfen!

Initiativtext Basel-Stadt

Das Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt wird wie folgt geändert:

V. (neu) Umweltbelastungen durch die Ernährung

§ 19d Förderung der pflanzlichen Ernährung

1 Der Kanton erstellt ein Leitbild zur Förderung einer vermehrt pflanzlichen Ernährung. Darin sind die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf das Klima, den Ressourcen- und Landverbrauch, die Gesundheit und das Tierwohl aufzuzeigen. Das Leitbild gibt Empfehlungen zur Senkung des Konsums von Tierprodukten und zur Erhöhung des Anteils vegetarischer und veganer Menüs ab.

2 Der Kanton ergreift geeignete Massnahmen, um in den Verpflegungseinrichtungen öffentlich-rechtlicher Anstalten sowie weiterer Verwaltungsträger den Absatz vegetarischer und veganer Menüs zu fördern.

3 Der Kanton schafft geeignete Anreize dafür, dass sich Köchinnen und Köche in der Zubereitung vegetarischer und veganer Gerichte weiterbilden und sorgt im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür, dass Schülerinnen und Schüler sowie Hauswirtschaftslehrpersonen mit der Zubereitung vegetarischer und veganer Gerichte vertraut werden.

4 Der Kanton weitet in den Verpflegungseinrichtungen öffentlich-rechtlicher Anstalten sowie weiterer Verwaltungsträger das vegetarische und vegane Ernährungsangebot aus und führt in Verpflegungseinrichtungen, die mehr als ein Menü zur Auswahl haben, zusätzlich ein tägliches veganes Menü ein.

5 Der Kanton sorgt dafür, dass die Forderungen und Massnahmen gemäss Abs. 1 bis 4 spätestens zwei Jahre nach Annahme der Initiative verwirklicht sind.

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